Berliner Distanzeritis

Das Stadtschloss in Berlin wurde originalgetrau wieder mit privaten Mitteln aufgebaut. Das beinhaltete auch die eingravierten Bibelverse auf der Kuppel:

„Es ist in keinem andern Heil, (…) denn in dem Namen Jesu, zur Ehre Gottes des Vaters. Dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind.“


Originalgetreu heißt per Definition „mit dem Original übereinstimmend“. Ausgesucht wurden diese Zeilen vom preußischen König Friedrich Wilhelm IV persönlich.


Doch jetzt distanzieren sich in vorauseilendem Gehorsam und ohne Anlass sämtliche Institutionen des Humboldtforums, die davon finanziell profitieren und Einfluss auf die Ausgestaltung nehmen.


Die Begründung: Sie sehen einen „Alleingültigkeits- und Herrschaftsanspruch des Christentums“ und fürchten, dass sich u.a. Muslime dadurch bedrängt fühlen könnten. Das Humboldtforum will ein „Ort für Kultur und Wissenschaft“ sein.


Doch welche Kultur soll dort beheimatet sein, wenn es eben nicht die westliche, durchs Christentum geprägte sein darf?


Welche Gruppen stören sich an einem originalgetreuen Wiederaufbau? Es sind die typischen links-grünen Deutschland-Abschaffer und ihre Bilderstürmer der Cancel-Culture-Bewegung.

Diese hätten in Berlin wohl lieber einen Muezzin, der Allah jeden Freitag zum Allergrößten erklärt!


Mit reicht es! Wir leben im Abendland und hier gehört das Christentum zu unserer Kultur und hier leben wir nach westlichen Werten. Wer sich dadurch „bedrängt“ fühlt, darf sich frei fühlen und ins Morgenland reisen, um dort unter seinesgleichen unbedrängt und frei zu leben.