Auch Studenten und Dozenten in der Krise nicht vergessen


Nachdem am Dienstag das Hessische Parlament Corona-Finanzhilfen in Höhe von mindestens 8,5 Milliarden Euro beschlossen hat, hoffen nun viele Selbstständige, Freiberufler, Angestellte und Arbeitgeber auf schnelle Unterstützung.


Doch auch andere Gruppen dürften nicht vergessen werden, so Frank Grobe, hochschulpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion. „Priorität hat jetzt die Unterstützung der Wirtschaft. Aber auch Studenten und Lehrbeauftragte brauchen Hilfe“, sagt Grobe.


„Sie sind teils erheblich von den Auswirkungen der Krise betroffen, wenn sie etwa mit Nebenjobs ihren Unterhalt verdienen müssen.“ Darum schlage er folgende Sofortmaßnahmen vor:


- Grundsicherung für Studenten, die kein BAFöG erhalten und von nebenberuflicher Tätigkeit finanziell abhängig sind

- Einschreibefristen verlängern und flexibel gestalten

- Verpflichtende Nachholfristen für Prüfungen vorübergehend aufheben

- Weiterzahlung des Honorars nebenberuflich tätiger Dozenten für das laufende Semester