Zentrale Kulturaufgabe sollte nicht die die Förderung von links-grünen Klientel-Gruppen sein


(10.02.2021)


„Der Ring der Nibelungen muss aufgeführt werden können“

Der Intendant des Hessischen Staatstheaters Uwe Eric Laufenberg will gegen alle Widerstände den Ring der Nibelungen inszenieren, der unter normalen Umständen ein Orchester von mehr als 100 Musikern erfordert. Notfalls könne der Ring auch nur mit Klavierbegleitung gespielt werden, so Laufenberg. Das Publikum wolle mehr als nur „Notprogramme“ und Gitarrenabende, erklärte der Intendant.


Dazu Frank Grobe, kulturpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion:

„Der Ring der Nibelungen und die Aufführung des vierteiligen Opernzyklus sind zentrale Bestandteile der deutschen Kultur, darum ist die Position des Intendanten Laufenberg für mich absolut nachvollziehbar. In Hessen werden Kultur-Unterstützungspakete aufgelegt, mit denen ‚Vielfalt‘ gesichert werden soll, doch dabei wird der eigene Beitrag der deutschen Kultur zur Vielfalt gerne vernachlässigt.

Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst sollte die Bemühungen von Laufenberg unterstützen und dazu beitragen, dass der Ring aufgeführt werden kann. Damit würde es sich einmal um eine zentrale Kulturaufgabe kümmern und sich nicht allzu sehr auf die Förderung von bestimmten Klientel-Gruppen konzentrieren.“