+++ Pressemitteilung +++ Kopftuch-Konferenz: Freies denken und Handeln sind nicht verhandelbar

Pressemitteilung AfD-Fraktion im Hessischen Landtag 15/2019

Wiesbaden (26. April 2019). Am 08. Mai soll eine Konferenz an der Universität Frankfurt durchgeführt werden. Der Titel lautet: „Das islamische Kopftuch – Symbol der Würde oder der Unterdrückung?“ Nun wird der Ethnologie-Professorin, Susanne Schröter, „antimuslimischer Rassismus“ und Diskriminierung vorgeworfen. Eine Internet-Kampagne machte mit „schroeter_raus“ Stimmung gegen die Professorin.


„Die Anfeindungen gegen Prof. Susanne Schröter sind nicht tolerierbar“, sagt Frank Grobe, fachpolitischer Sprecher für Wissenschaft und Kunst. „Wissenschaft lebt vom Diskurs. Rufmordkampagnen, besonders gegen Wissenschaftler, sind für unsere Kulturnation ein unwürdiges Schauspiel.“ Grobe freue sich darüber, dass die Universitätspräsidentin Birgitta Wolff sich vor ihre Professorin stelle.


„Wir brauchen mehr Mutige in unserer Gesellschaft und dürfen uns nicht von Menschen abschrecken lassen, die Denkverbote, vor allem an Hochschulen, durchsetzen wollen. Forschung lebt wie unsere Demokratie vom freien Austausch von Meinungen und einem ungehinderten Zugriff auf alle Themen einer Gesellschaft“, so Grobe.


„Da die Konferenz unter der Schirmherrschaft des hessischen Ministers für Soziales und Integration, Kai Klose, steht, fordert die AfD-Fraktion den Minister auf, persönlich Stellung zu beziehen und Prof. Dr. Susanne Schröter unverzüglich und öffentlich den Rücken zu stärken.“

Selbst der Deutsche Hochschulverband hat kürzlich vor einer Einschränkung der Meinungsfreiheit gewarnt. Anlass dafür waren die Diffamierungen der Berliner Professoren Jörg Baberowski und Herfried Münkler durch linke Gruppen.


V.i.S.d.P.: Frank Grobe, fachpolitischer Sprecher für Wissenschaft, Kunst und Forschungspolitik der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag, Schlossplatz 1–3; 65183 Wiesbaden