Merkel macht wieder großzügige Geschenke – wir müssen es ausbaden!


21.05.2020


Die EU-Kommission darf in den nächsten Jahren 500 Milliarden Euro Neuschulden aufnehmen, um mittels eines Wiederaufbaufonds von der Coronakrise besonders betroffene Länder zu unterstützen. Dabei sind die Industrieanlagen noch betriebsbereit und nicht durch einen Krieg zerstört. Die Idee dazu kam von Merkel und Macron.


Deutschland trägt dabei den Löwenanteil: 135 Milliarden Euro. Der unfassbar hohe Betrag wurde von Merkel selbst ins Spiel gebracht. 1)


Da es sich aber um Zuschüsse und nicht um Kredite handelt, kann der deutsche Steuerzahler das Geld direkt als Verlust verbuchen. Denn eine Rückzahlung ist nicht vorgesehen.

Wenn man dann noch bedenkt, dass das durchschnittliche Nettovermögen der angeblich notleidenden Belgier (218.000 Euro), Spanier (160.000 Euro), Italiener (146.000 Euro) und Franzosen (113.000) deutlich über den der Deutschen (61.000 Euro) liegt, kann sich der deutsche Steuerzahler nur verwundert die Augen reiben.


Zudem stellt sich die Frage, wer wem eigentlich Geschenke machen müsste. Denn auch in Deutschland gibt es bereits über zehn Millionen Kurzarbeiter und viele Unternehmenspleiten.

Glücklicherweise muss die Entscheidung für den Wiederaufbaufonds aber einstimmig erfolgen. Da sich die Niederlande, Dänemark, Schweden und Österreich derzeit weigern, wird


Merkel sicher einen anderen Weg finden, unsere Steuergelder zu verschenken. Wahrscheinlich wird es dann noch teurer. 2)

1) Manager Magazin: „Unsere Regierung biegt falsch ab“, 19.05.2020

2) Wirtschaftswoche: „Widerstand gegen den Wiederaufbau-Plan von Merkel und Macron“, 19.05.2020.